
- Prof Dr Aydın Dumanoglu
- Abgeordneter von Trabzon
- Vorsitzender
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Die Europäische Kommission hat
seinen Regulären Bericht am 6. Oktober 2004 veröffentlicht, der feststellt und
bestätigt, dass die Türkei die Kopenhagener politischen Kriterien erfolgreich erfüllt
hat. Am 15. Dezember 2004 hat das
Europäische Parlament (EP) mit einer überwältigenden Mehrheit einen Bericht angenommen,
der seine Zustimmung für die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
bietet.
Nachträglich hat der Brüsseler Europäische Rat am 17.
Dezember 2004 verkündigt, dass man die Beitrittsverhandlungen am 3. Oktober 2005
eröffnen wird. Dieses Ereignis markiert einen zweiten Wendepunkt in den Beziehungen
zwischen der Türkei und der EU, nach dem Helsinki-Gipfeltreffen in 1999, wo die
Kandidatur der Türkei für die EU-Mitgliedschaft deklariert wurde.
Von jetzt an wird man die Beziehungen zwischen beiden
Seiten nicht in dem Muster "wir und sie" betrachten. Wir müssen
hart in der vergegenwärtigten Richtung arbeiten und den Prozess zu einer erfolgreichen
Vervollständigung geleiten.
Der Verhandlungsprozess wird ein langer und
herausfordernder sein. Jedoch besitzen das Türkische Volk und der Türkische Staat
die notwendige Entschlossenheit und Fähigkeit, um das Ende dieses Weges zu erreichen. Die
Türkische Seite des Gemischten Parlamentarischen Ausschusses wird sich, in Zusammenarbeit
mit den Kollegen auf der EP-Seite, für eine ausgezeichnete Beendigung des
Verhandlungsprozesses bemühen.
Die Formel, die den von uns ersehnten Erfolg vorbereiten
könnte, wären die zusammenwirkenden Anstrengungen, die der Staat und der Bürger Hand in
Hand ausüben sollten. Das Türkische Parlament und unserer Ausschuss halten es für
wichtig, mit der Zivilgesellschaft in allen Arbeiten auf dem Weg zum Beitritt zu
koordinieren. In der finalen Analyse wird der aktuelle Beitrittsprozess als ein
gesellschaftliches Umformungsprojekt betrachtet. Eine erfolgreiche Transformation
der Gesellschaft würde in allen Bereichen - von wirtschaftlichen Angelegenheiten zur
Politik, von Wissenschaft zur Bildung, von Sozialpolitik zur Außenpolitik - die
Entwicklung sowohl ermutigen, als auch konsolidieren.
Wir fühlen eine große Begeisterung und streben danach,
die zeitgenössische Zivilisation einzuholen und sie sogar in vom Gründer unserer
Republik Kemal ATATÜRK hingewiesener Richtung zu führen. Durch die Handlungsweise nach
dem Prinzip "Frieden im Land, Frieden in der Welt" werden wir den Grundstein
für eine Menschheit legen, der alle religiösen, kulturellen, rassischen und politischen
Grenzen überschreiten sollte.
Herzlichste Wünsche
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